Paartherapie, Personzentrierte Beratung & Weiterbildung (GwG e.V.) 
Jennifer Angersbach

Häufig gestellte Fragen

Was kostet eine Paartherapie?

Eine paartherapeutische Sitzung in meiner Praxis dauert 60 oder 90min und kostet 120€ oder 160€ (inkl. 19% MwSt.) 

Der Betrag kann entweder bar vor Ort oder per EC-Karte / Kreditkarte / Apple oder GooglePay bezahlt werden.

Die Konditionen der Paartherapie gelten auch für eine Online Paartherapie. Auch hier plane ich 60 bis zu 90min ein. Die Dauer wird vor der Terminvereinbarung festgelegt. Die Sitzung wird im Anschluss per Rechnung beglichen.

Sie haben außerdem die Möglichkeit einen Termin online zu buchen und dort direkt via PayPal zu bezahlen.

Was kostet eine Lebensberatung oder ein Coaching?

Sowohl für die Lebensberatung, als auch für das Coaching plane ich 45 - 60min je Sitzung ein und berechne hierfür 85€ - 105€ (inkl. 19% MwSt.) Die Dauer wird bei der Terminvereinbarung festgelegt. Der Betrag kann in bar gegen Ausstellung einer Quittung oder per EC-Karte/Kreditkarte/ApplePay/GooglePay bezahlt werden.

Für Online-Beratungen fallen die gleichen Preise an, hier können Sie gerne per Rechnung zahlen. Sie haben außerdem die Möglichkeit einen Termin online zu buchen und dort direkt via PayPal zu bezahlen.

Werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen?

Im Gegensatz zur Psychotherapie, übernehmen die Krankenkassen grundsätzlich keine Kosten für Paartherapie, Lebensberatung oder Coaching. 

Manchmal übernimmt Ihr Arbeitgeber die Kosten für ein Coaching, wenn Ihre Thematik beruflicher Natur ist (Mitarbeiterführung, Supervision, Reflexion). Coachingsitzungen können Sie in Ihrer Steuererklärung geltend machen, teilweise besteht auch die Möglichkeit Paartherapie / Lebensberatung als außergewöhnliche Belastung in der Steuererklärung geltend zu machen.

Unter gewissen Umständen haben Sie auch die Möglichkeit in ‚öffentlichen‘ Beratungsstellen der Stadt Unna (Jugendamt), der Caritas oder der Diakonie kostenlose Beratungsangebote in Anspruch zu nehmen - insbesondere wenn es um das Wohl ihrer gemeinsamen Kinder geht, aber auch in anderen Not und Krisensituationen. Am besten wenden Sie sich direkt an die entsprechenden Stellen und informieren sich über die Voraussetzungen und Bedingungen. 

Wodurch unterscheidet sich die Lebensberatung vom Coaching?

Coaching wird häufiger im beruflichen Kontext angewandt. Die Lebensberatung eher im privaten Bereich. Dennoch vermischen sich die Themen in beiden Settings, denn selbst wenn Ihr Anliegen beruflicher Natur ist, können die Gründe hierfür in Ihren privaten/persönlichen Erfahrungen ihren Ursprung haben. Genauso können die Themen der Lebensberatung Einfluss auf Ihre Zufriedenheit im beruflichen Kontext haben.

Wie lange dauert eine Paartherapie?

Einzelne Sitzungen dauern 60-90min. Die Dauer des Gesamtprozesses hängt von verschiedenen Faktoren ab. 

Paare die sich unmittelbar, beim Auftreten von Unzufriedenheiten an mich wenden, benötigen oft nur 3-6 Sitzungen im Abstand von 1-2 Wochen.

Wenn Ihre Unzufriedenheit bereits vor langer Zeit begonnen hat, dauert der Beratungsprozess erfahrungsgemäß länger. Die Verletzungen sind tiefer und Sie haben aufgrund der langen Zeit vielleicht angefangen zu resignieren, sich zu schützen und eventuell sind die Gefühle nicht mehr präsent. All das  wird in den Sitzungen behutsam  aufgearbeitet , damit es Ihnen nachhaltig besser geht. Es nutzt in der Regel wenig einem unzufriedenen & verletztem Paar Kommunikationsregeln und Methoden zu vermitteln, wenn die Unzufriedenheit und die gestörte Kommunikation Resultat von Verletzungen und Frust ist.

Ist Ihre Beziehung aufgrund von gravierenden Veränderungen ‚unter die Räder geraten‘, durch eine psychische Erkrankung des Partners, Betrug oder anderen konkret benennbaren Themen werden in der Regel ebenfalls weniger Sitzungen benötigt und es Bedarf vor allem der Entwicklung eines gegenseitigen Verständnis füreinander.

Muss mein Mann / meine Frau mitkommen?

Wenn es Ihnen vor allem um die „Rettung Ihrer Beziehung“ geht, ist die Anwesenheit der*s Partnerin*s zwingend erforderlich. Auch dann, wenn Sie unsicher sind, weil Sie betrogen wurden oder Sie das Gefühl haben, dass Sie sich beide in verschiedene Richtungen entwickelt haben oder aber Ihre Liebe „weg“ ist, ist es sinnvoll Ihre*n Partner*in mitzubringen - jedoch nicht erforderlich. Grundsätzlich kann ich Ihnen ohne Ihre*n Partner*in jedoch nicht helfen, Ihre*n Partner*in zu verstehen oder ihm/ihr zu vermitteln, was Sie sich wünschen. In dem Fall kann und werde ich mich lediglich auf Sie und Ihre Gefühle konzentrieren.

Wenn Sie zunächst alleine kommen und Ihre*n Partner*in ggf. später hinzuziehen möchten, besteht die Gefahr, dass er/sie eine Angriffs- oder Rechtfertigungshaltung einnimmt, weil er /sie befürchtet, sich nun vor zwei Menschen schützen zu müssen.

Falls ihr Partner oder ihre Partnerin keine Paartherapie in Anspruch nehmen möchte, hören Sie sich mal gemeinsam die Folge: Vorurteile Paartherapie an.

Falls Sie unsicher sind, können wir auch vorab telefonisch darüber sprechen.

Kann uns eine Paartherapie wirklich helfen? Oder gibt es Grenzen, wenn beispielsweise jemand fremdgegangen ist oder die Liebe weg ist?

Grundsätzlich spreche ich keine Garantie aus, ebensowenig wie ich einen ‚Erfolg‘ ausschließe. 

Allein die Tatsache, dass Sie als Paar die Bereitschaft haben - trotz der Vorkommnisse oder der Gefühlslage - gemeinsam eine Paartherapie zu machen, ist bereits viel Wert und zeigt, dass Sie Hoffnung haben und bereit sind etwas für Ihre Verbindung zu tun.

Betrug: Hier muss zunächst geklärt werden, was der Betrogene / die Betrogene braucht um wieder zu vertrauen und wenn das gemeinsam erarbeitet wurde und das Paar bereit ist daran zu arbeiten, kann der Betrug langfristig verziehen werden und die Beziehung wieder glücklich werden.

Fehlende Gefühle: Hier ist es wichtig genau zu schauen, wann die Gefühle verschwunden sind und wodurch? Hat man eine Schutzhaltung eingenommen? Wurde man so oft verletzt, dass man dem Partner „seine Macht“ durch Abwertung genommen hat und empfindet nun eher Verachtung oder gar Ekel - statt Liebe? So können diese Muster und Erfahrung verstanden und aufgelöst werden, um dann wieder Gefühle zuzulassen. Ob diese Gefühl noch reichen kann jedoch niemand garantieren.

Gibt es eine Warteliste? Wie schnell kann ein Termin vereinbart werden?

Das kann ich leider nicht pauschal beantworten. Abhängig von Ihrer Flexibilität und meiner Auslastung beträgt die Wartezeit zwischen 3 und 12 Wochen. Für gewöhnlich sende ich Ihnen entweder Terminangebote oder einen Hinweis mit der aktuellen Wartezeit und der Möglichkeit sich auf eine unverbindliche Warteliste eintragen zu lassen.

Termine biete ich in der Regel Werktags zwischen 8:30Uhr und 16:00Uhr an.

Schauen Sie gerne regelmäßig in den Buchungskalender rein, hier gebe ich Termine 60 Tage im Vorraus frei. Falls Sie dort heute keinen finden, lohnt es sich zu einem späteren Zeitpunkt nochmal reinzuschauen. Termin online zu buchen

Muss ich / müssen wir etwas vorbereiten oder mitbringen?

Nein, Sie müssen nichts vorbereiten oder aufschreiben. Gerade in der 1. Sitzung geht es mir vor allem darum, Sie und Ihre Themen kennenzulernen. 

Im weiteren Verlauf, frage ich zur Beginn jeder Sitzung beide, was Ihr „Anliegen für heute ist“, dies dient der Eingrenzung, damit wir im Rahmen der Sitzung nicht in die typische Rechtfertigungsschleife verfallen, in der alle möglichen Themen einmal auf den Tisch gebracht werden und Sie am Ende frustrierter gehen als vorher, weil wir uns keinem Thema tiefergehend zuwenden konnten.

Was passiert in den Sitzungen?

Nach einer kurzen Frage zur Befindlichkeit, klären wir das Anliegen und gehen hier näher in die Tiefe.

Abschließend wird die Sitzung kurz zusammengefasst, reflektiert und ein Fazit gezogen.

Bieten Sie auch Kurse an?

 

Aktuell nicht. Für das Frühjahr plane ich Fortbildungen / Kurse zu den Grundlagen der Personzentrierten Gesprächsführung: "Schwierige Gespräche führen".

Ab 2024-2025 werde ich die zertifizierte Weiterbildung zum*r Personzentrierten Berater*in anbieten, bei Interese an einem unverbindlichen Infoabend, melden Sie sich gerne.

Was qualifiziert Sie für die Beratung?

Meine Qualifizierungen können Sie der Seite „über mich“ entnehmen, dort ist auch mein GWG-Zertifikat verlinkt.

Ich habe ein abgeschlossenes, wissenschaftliches Studium der Germanistik und Erziehungswissenschaft. Meine Schwerpunkte waren die Soziolinguistik / Kommunikation und die pädagogische Psychologie. Unmittelbar im Anschluss wollte ich noch praktische Erfahrungen im Rahmen der personzentrierten Beratung erlangen und habe eine 3,5-jährige Weiterbildung absolviert.

Ich habe gelernt, dass jeder Mensch individuell und einzigartig ist: Man kann niemanden aufgrund ähnlicher Erfahrungen oder Schicksalsschläge miteinander vergleichen oder aufgrund von Verhaltensweisen standardisiert analysieren. Ich nehme jeden Menschen an - so wie er ist, jeder Mensch erfährt bei mir bedingungslose, positive Zuwendung. Gleichzeitig bin ich kongruent und transparent, Gefühle die in mir entstehen, stelle ich zur Verfügung, sodass Sie wissen woran sie sind.

Es gibt nichts Schlimmeres als bevormundend zu werden oder von oben herab die Welt erklärt zu bekommen, daher ist es mein Hauptanliegen Sie vertieft zu verstehen, zu verstehen, warum Sie handeln wie Sie handeln. Zu verstehen warum Sie sich für Verhaltensweisen oder Gefühle schämen. Warum Sie glauben, nicht genug zu sein. Um Sie dabei zu begleiten, sich selbst zu verstehen, sich selbst diese bedingungslose positive Zuwendung entgegenzubringen, zu akzeptieren und zu verändern. 





 
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